ELMET
Buchvorstellung,  Roman

ELMET VON FION MOZIEY

(Unbezahlte Werbung)

Elmet von Fion Moziey, ein Roman der am 09.November 2020 erschienen ist. Der Klapptext

John Smythe ist mit seinen Kindern Cathy und Daniel aufs Land gezogen, nach Yorkshire, in die Wälder von Elmet. Dort hegen die drei den Traum von einem anderen, friedvollen Leben. Sie wohnen in einem Häuschen, das sie eigenhändig erbaut haben, mitten in der Natur, nicht weit von der Eisenbahnlinie Edinburgh-London entfernt. Nur manchmal muss der Vater fort zu illegalen Faustkämpfen.

In diesen Zeiten, in denen es immer weniger Arbeit gibt im Norden Englands, der einzige Weg, um die Familie über Wasser zu halten. Doch dann steht eines Tages ein Mann vor der Tür, der behauptet, dass alles ihm gehört – der Wald, der Grund und Boden, das Häuschen, in dem sie leben. Ihn kümmert der Wald eigentlich nicht, er bewirtschaftet ihn nicht. Aber er pocht auf sein Recht.

  • Originaltitel: Elmet
  • Broschiert: 320 Seiten
  • ISBN-10: 3442770432
  • ISBN-13: 978-3442770434
  • Abmessungen: 13.7 x 2.8 x 20.7 cm
  • Herausgeber: btb Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (9. November 2020)
  • Sprache: Deutsch

Autor Fiona Mozley von Elmet

Fiona Mozley wurde 1988 in Hackney bei London geboren. Sie studierte am King’s College in Cambridge und lebt heute in York, im Nordosten Englands, wo sie im Little Apple Bookshop arbeitet. Das erste Kapitel von »Elmet« tippte Fiona Mozley auf einer Zugfahrt nach London in ihr Handy. Der Guardian nannte den Roman »ein Juwel«, der Economist »überwältigend und unvergesslich«. Er wurde u.a. mit dem Sunday Times Writer of the Year Award und dem Somerset Maugham Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize.

Thomas Gunkel, 1956 in Treysa geboren, arbeitete mehrere Jahre als Erzieher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geografie in Marburg/Lahn wurde er 1991 Literaturübersetzer. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Larry Brown, John Cheever, Stewart O’Nan, William Trevor und Richard Yates.

Elmet

Elmet – meine Meinung!

John Smith zieht mit deiner Familie, seinen Kindern Cathy, Oliver und Daniel Oliver, die in einem jugendlichen Alter sind, nach Elmet. Das ist ein Landstrich in Yorkshire, das früher einmal ein britannisches Königreich war. Hier leben die 3 jetzt für sich allein und abgeschieden in einen Wald.

Ihre Hüte besteht aus Lehm und Haselzweigen und ist selbst gebaut. Diese lag in der Nähe der Eisenbahnlinie London-Edinburgh. Der Vater verdient sein Geld durch Faustkämpfe, gegessen wurde vor allem vom selbst erlegten Wilde, Eier liefern die eigenen Hühner und selbst angebautes Gemüse. Das utopistische Projekt vom Selbstversorger Leben in der Natur wird jäh gefährdet durch das Auftauchen des Großgrundbesitzers Mr. Price.

Obwohl er mit dem Land, auf dem das Haus der Familie Oliver/ Symthe steht, nichts anfangen will, beansprucht er dieses für sich. Es beginnt zunächst ein kalter Krieg, auf dem es nur Verlierer geben kann.
Der Roman beginnt langsam und leise und langsam baut sich eine Spannung auf. Gleich am Anfang merkt man, dass es sich Böse enden kann, schon im ersten Kapitel wird einen zu Spüren geben, das das „Projekt Elmet“ gescheitert ist. Es ist ein spannender Roman, der sich immer weiterentwickelte und die Seiten habe ich nur so verschlungen.

Natürlich stellt man sich die Frage, warum das Projekt gescheitert ist und warum der Traum vom Einsiedlerleben platzte. Der Autor konnte das mit ihrem Schreibstil gekonnt rüberbringen mit allem, was den Leser bewegte. Und dieser ist auch fließend, freundlich und fordernd, dass man immer weiter Lesen muss. Die Geschichte ist traurig und auch brutal und gleich auch trostlos. Beim Lesen war das schon zwischendurch beklemmend. Aber der Roman hat mir gefallen, so das ich auf der einen Seite traurig war, dass das Buch zu Ende ging, aber auf der anderen Seite glücklich, das ich endlich das Ende wusste.

Ich gebe dem Buch Elmet 4. Sterne

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