WINTERTEE IM KLEINEN STRICKLADEN
Buchvorstellung,  Roman

WINTERTEE IM KLEINEN STRICKLADEN IN DEN HIGHLANDS VON SUSANNE OSWALD

(Unbezahlte Werbung)

Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Winter in den Highlands zwischen Wollsocken und Kräutertee

Chloe liebt das Leben in der Natur am Loch Lomond. Hier hat sie ihre Leidenschaft für Kräuter und Teemischungen entdeckt. Doch für ihren Job als Psychologin und ihren Freund Scott pendelt sie nach Glasgow. Sie weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss, denn dieses Leben zwischen den Welten macht sie nicht glücklich. Als sie sich auf die Reise zu ihrer Großmutter macht, um ihr nach dem Tod des Großvaters beizustehen, scheint ihre Zukunft mit jedem Tag ein wenig klarer vor ihr zu liegen.

Auch wenn der Weg in diese Zukunft so verschlungen ist wie die Maschen, die Chloe als Strickanfängerin auf den Nadeln zu halten versucht, nimmt sie die Herausforderungen an und wagt etwas Neues.

Mit kreativen Strickanleitungen bei Wintertee im kleinen Strickladen

  • Taschenbuch : 368 Seiten
  • ISBN-10 : 3959675453
  • ISBN-13 : 978-3959675451
  • Abmessungen : 12.3 x 3 x 18.5 cm
  • Herausgeber : HarperCollins (27. Oktober 2020)
  • Sprache: : Deutsch

Interview mit der Autorin Susanne Oswald

Was mögen Sie am meisten an Ihrer Hauptfigur in „Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands“?

Gibt es eine Figur, über die es Ihnen schwerfiel zu schreiben? Chloe hat eine stark ausgeprägte Empathie und achtet bei ihren Entscheidungen immer sehr darauf, wie sich ihr Handeln auf andere Menschen auswirkt. Ich mag Padrig sehr gern, aber ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten, hat mich viel Kraft gekostet. Da habe ich beim Schreiben auch einige Tränen vergossen.

Was macht eine Geschichte zu einer Geschichte, die Sie erzählen möchten? 

Oft ist es zuerst ein Thema, das mich anspricht – so wie beim kleinen Strickladen die englische Wolle und natürlich das Stricken. Wenn ich dann in ein solches Thema hineinfühle, finden sich meist fast von alleine Figuren oder einzelne Szenen, dann fängt es an zu kribbeln und ich beginne zu plotten. Für mich braucht eine Geschichte neben dem Grundthema immer Freundschaft und Liebe, ein dynamisches Miteinander, ein sich gegenseitig Stärken oder auch mal einen Irrweg.

Ich brauche viel Gefühl und ich möchte die Figuren über eine bestimmte Zeitspanne begleiten, sehen, wie sie an ihr Ziel kommen, die Fäden des Schicksals entwirren. Meine Leserinnen und Leser sollen sich wohlfühlen mit meinen Geschichten, ich möchte ihnen Urlaub vom Alltag schenken und am Ende sollen sie das Buch mit dem wohligen Gefühl schließen können, neue Freunde gefunden zu haben.

Was macht Ihnen am meisten Spaß, wenn Sie mit der Arbeit an einem neuen Roman beginnen? 

Das sind drei Bereiche: Ich liebe es zu meinem Grundthema zu recherchieren, mich in eine Sache zu vertiefen und dabei auch selbst etwas zu lernen. Für die Kleiner-Strickladen-Reihe bin ich sogar zur Designerin geworden, was mir große Freude macht. Die Schauplätze kennenzulernen finde ich ebenfalls toll. Oft lerne ich dabei auch Menschen kennen, die dann auch manchmal in die Geschichte hineingeschrieben werden. So verwebt sich Realität mit Fiktion und Fantasie und am Ende weiß der Leser gar nicht mehr genau, was denn nun echt ist und was meine Erfindung.

Das mag ich sehr! Und last but not least ist es immer wieder ein großes Vergnügen, meine Figuren kennenzulernen. Ich bin wie ein Kind, das seinen Kuscheltieren Namen gibt und mit ihnen Abenteuer erlebt. Ich habe jede Menge imaginäre Freunde. Manchmal sind sie mir so nah, dass ich selbst kaum glauben kann, dass es sie gar nicht wirklich gibt.

Wer darf als erstes Ihre Manuskripte testlesen? 

Von meinem ersten Roman an liest meine Freundin Kerstin (Emma) meine Geschichte immer schon parallel zu meinem Schreiben. Sie spornt mich an und warnt mich, falls ich an einer Stelle den Weg verloren habe. Manchmal liest meine Freundin Andrea auch einen Teil, meist dann, wenn ich mir noch unsicher bin, ob ich die Erzählstimme schon gefunden habe. Das fertige Skript bekommt meine Agentin – wenn die Zeit bis zur Abgabe es noch zulässt, ansonsten geht es direkt an meine Lektorin.

Verarbeiten Sie beim Schreiben auch immer ein paar eigene Erlebnisse? 

Das variiert, aber natürlich fließen in meine Geschichten eigene Wertvorstellungen und Lebenserfahrungen mit ein. Manchmal nur ganz vage, an anderen Stellen sehr konkret. Das Haus von Gwendolyn und Padrig in Wales zum Beispiel und die am Hügel gegenüber wie ein Drache hinaufstampfende Dampflok – das habe ich selbst erlebt, als ich während der Dreharbeiten für die SWR-Filmreihe Eisenbahn-Romantik bei Gill und Mike zu Besuch war.

Gibt es reale Personen, die Sie zu Ihren Figuren inspirieren? 

Vielleicht nicht direkt zu einer Figur, aber bestimmte Charakterzüge oder Marotten übernehme ich ganz sicher aus meinem täglichen Erleben. Im Wintertee sagt Chloe über Maighread: „Sie verkaufte nicht einfach Wolle, sie verkaufte den Kundinnen gleich die passenden Träume dazu und sprühte nur so vor Projektideen.“ Als ich das schrieb, wurde ich ganz klar von Nicola Sieker inspiriert, die mich bei allen fachlichen Fragen zu englischer Wolle berät. Das kann sie, da sie unter anderem die Deutschlandvertretung für die West Yorkshire Spinners und KingCole hat und sich dadurch sehr gut mit dieser Materie auskennt. Nicola ist – ebenso wie viele andere Wollhänderlinnen die ich zwischenzeitlich kennenlernen durfte – mit ebenso großer Herzenswärme bei der Sache wie Maighread.

Bei der Kleiner-Strickladen-Reihe habe ich ganz deutlich die vielen wunderbaren Wollgeschäfte vor Augen, die es gibt, ganz besonders das Wollgeschäft „Woolhouse“, auch wenn das deutlich größer ist als Maighreads Wolle & Zeit, hat es doch genau die gleiche zauberhafte Energie. Manchmal hüpfen aber auch reale Personen in meine Bücher und bekommen kleine Rollen, das macht auch Spaß.

Autorin Susanne Oswald

Susanne Oswald, Jahrgang 1964, lebt mit Mann und Mops in Neuried, zwischen Elsass und Schwarzwald. Hier schreibt sie und erlebt in ihrer Fantasie so manches Abenteuer. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie eine Senfmanufaktur, die Senferia. Sie liebt ihre Strolchrunden mit Mops Töps und entdeckt dabei immer wieder das Glück am Wegesrand.
Sanne Aswald ist ihr Pseudonym für Krimis.
Als Sanne Boll veröffentlicht sie Kinderbücher.
www.susanneoswald.de und auch www.facebook.com/AutorinSusanneOswald

Wintertee im kleinen Stricklade

Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands – meine Meinung!

Das Cover von Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands ist total süß gestaltet und hat einen gewissen Charme. Es passt mit dem Titel gut zusammen. Und dazu gibt es noch Strickanleitungen, also alles in einem Buch.

In den kleinen Strickladen in den Highlands ist Chloe mit ihrem Leben nicht glücklich. Und das, wo sie einen ihrer Kräuterkunde ausleben und zum anderen wieder ihren Job als Psychologin in einem Frauenhaus ausführen darf. Und sie hat Scott ihren Mann an ihrer Seite, der auch ihre Gefühle erwidert. Jedoch der immer wieder kommende Wechsel zwischen ihren Wohlfühlort in Callwall am Loch Lohmond und Glasgow, dessen Großstadtlärm sie fertigmacht, liegt ihr im Magen. Durch diesen Wechsel immer sieht sie Scott auch nicht so oft und ihre gemeinsame Zeit ist nur begrenzt. Alles macht Chloe immer mehr zu schaffen.

Als Chloe einen Anruf von ihrer Großmutter Gwendolyn bekommt, eilt sie sofort zu Wales, da ihr Großvater im Sterben liegt. Auch wenn sie nur wenig Kontakt zueinander haben, steht sie ihrer Oma bei und bleibt bei ihr, solange Chloe gebraucht wird. Doch wie soll es mit dem Leben von Chloe in Schottland weitergehen? Finden Sie und Scott eine gemeinsame Lösung für eine gemeinsame Zukunft, oder möchte er Glasgow und seine Arbeit als Stationsarzt nicht aufgeben? Wird Chloe ihr Leben in die richtigen Bahnen leiten, um komplett glücklich zu werden?

Eine schöne Geschichte von Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands, die mich von der ersten Seite in den Bann gezogen hat, es war spannend und liebevoll beschrieben. Die Emotionen sind zu spüren und auch die Gefühle von Chloe sind merkbar und nachvollziehbar. Es ist vom Schmunzeln und leichten Lachen bis zu mitfühlenden Momenten, bei denen auch die Tränen nicht zu wenig sind. Das Buch Wintertee im kleinen Strickladen habe ich schnell durchgelesen und wollte auch nicht lange warten damit. Die Neugier und das verlangen nach dem Ausgang der Geschichte war groß. Ich wollte wissen, wie es Chloe und Scott ergeht und wie die beiden das Lösen.

Der Autor hat es geschafft, einen in die Story zu ziehen und fühlen lassen, wie es Chloe geht. Der Schreibstil ist flüssig und warmherzig und die Figuren und die Geschichte haben gut zusammengepasst. Und dazu noch Strickanleitung, was auch im Titel zu sehen ist. Ideal als Geschenkidee.

Ich gebe dem Buch Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands gerne 5 Sterne.

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