TEUFELSZEUG
Thriller,  Buchvorstellung

TEUFELSZEUG VON KATJA IVAR

(Unbezahlte Werbung)

Teufelszeug von Katja Ivar. Die Story spielt in der Zeit 1952, in der es die Frau nicht einfach hat. Doch auch Frauen können sich langsam durchsetzen und das hat die Hella in ihrem Buch gemacht. Ein Krimi mit einem passenden Titel und Cover. Vielversprechend sieht es aus, dass es meine Neugier geweckt hat. Ich habe mir das Buch vorgenommen und nur mit einer Unterbrechung gelesen. Gerade jetzt zum Winter hin, wenn es kalt wird, passt das.

Kennt ihr den Autor oder habt ihr das Buch schon gelesen?

Teufelszeug – Klapptext!

Lappland, 1952: Es ist der Höhepunkt des Kalten Krieges und Finnland mit seiner Grenze zur Sowjetunion ein schneebedecktes Pulverfass. Die eigenwillige Helle Mauser – erste weibliche Ermittlerin der Mordkommission Helsinki und in die klaustrophobische Einöde Lapplands zwangsversetzt – leitet den Fall eines Vermissten, der sie mitten in eine internationale Verschwörung zu führen scheint. Oder irrt sie sich? Schafft helle es, die eigenen Dämonen zu besiegen und das Verbrechen aufzuklären?

  • Originaltitel: Evil Things
  • ISBN-10: 3442716284
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • ISBN-13: 978-3442716289
  • Abmessungen: 11.9 x 2.7 x 18.8 cm
  • Herausgeber: btb Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (13. Juli 2020)
  • Sprache: Deutsch

Liebe Leserinnen und Leser,

die Geschichte von „Teufelszeug“ hatte ich im Kopf, lange bevor ich von meiner Kommissarin wusste. Und dann, eines Tages tauchte plötzlich ein Bild vor meinen Augen auf: von einer Frau, die allein durch den Schnee stapft, um ein Verbrechen aufzuklären, das niemanden interessiert. Da war sie plötzlich, stand direkt vor mir: Helle. Sie ist klug und höllisch stur, zu einer Zeit, in der von Frauen eigentlich erwartet wird, dass sie die Klappe halten und gut aussehen.

Heute weiß ich, dass Helle viel mit meiner jungen Großmutter zu tun hat. Sie ist wie Helle in den 1920er Jahren geboren, und damals hat sie unglaubliche Hindernisse überwunden, um Sanitäterin zu werden. Meine junge Großmutter hat nie daran gezweifelt, dass sie so gut wie jeder Mann sein kann, wahrscheinlich sogar besser. Helle ist genauso.

Als der Roman beginnt, sitzt sie in einer winzigen Polizeistation in Lappland fest.

Ihr Freund hat sie verlassen. Sie ist eindeutig nicht da, wo sie sein möchte, aber sie hat einen messerscharfen Verstand, ist ehrgeizig, und natürlich will sie sich beweisen.

Helle ist sich aber selbst auch die schlimmste Feindin. Manche Erfahrungen in ihrem Leben haben sie schrecklich verletzt, und sie ist wie ein Igel, der sein Inneres hinter einer Fassade aus Sarkasmus und Kritik versteckt. Sie hat viele herausragende Eigenschaften: Sie ist ehrlich, freundlich und nicht nachtragend, aber sie kann im Umgang mit Menschen auch unbeholfen und schroff sein. Und sie fragt sie sich immer wieder: Bist du eine normale Frau, wenn du nicht die gleichen Dinge wie alle anderen willst?

Ich hoffe aufrichtig, dass ihr beim Lesen über Helle so viel Freude an ihr haben werdet wie ich beim Schreiben.

Mit besten Grüßen

Eure Katja

Quelle Amazon

Autor Katja Ivar

Katja Ivar wurde in Moskau geboren und verbrachte ihre Teenagerjahre in Dallas, Texas. Sie studierte Linguistik und Zeitgeschichte an der Sorbonne-Universität. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Paris. »Teufelszeug« ist ihr erster Roman und der Beginn einer Serie um die Kommissarin Helle Mauser.

Teufelszeug

Teufelszeug – meine Meinung!

Inhalt: Tote, die aus dem Nichts auftauchen, dann eine eigenwillige Kommissarin und eine traumhafte Landschaft.

1952 in Lappland: Es ist nun der Höhepunkt des Kalten Krieges. Finnland mit seiner Grenze zur Sowjetunion hat eine schneebedeckte Landschaft, darunter ist ein Pulverfass. Helle Mauser, eine eigenwillige Ermittlerin der Mordkommission in Helsinki in einer Einöde Lapplands. Dort wurde sie zwangsversetzt, leitet jetzt den Fall eines Vermissten, der in eine internationale Verschwörung zu führen scheint. Oder irrt sie sich etwa? Schafft helle es, die Dämonen zu besiegen und das Verbrechen aufzuklären?

Meine Meinung: Diese Story spielt im Jahr 1952 und es dreht sich um die Mordkommissarin Helle Mauser, die es nach Helsinki geschafft hat. Doch dann passiert ein Unglück und sie wird nach Lappland versetzt. Nun hat sie ein paar Tage Zeit, den Fall zu lösen, damit sie noch aus dem Ort kommt durch die Schneemassen. Hella gefällt die Vorstellung, dass ihr Chef sehr abhängig von ihr ist, und so schnell würde er auch keinen Ersatz finden, wenn Sie gehen würde. Der Fall entwickelt sich schwieriger als gedacht mit Verstrickungen, Geheimnissen und dem Schweigen aller. Eine Zeit mitten im Krieg und dem Schweigen von allen ist normal. Hella schlägt sich gut durch, hat es aber in der männerdominierten Welt nicht einfach.

Es wird versucht, sie klein Zuhalten, ausgrenzen und nicht ernst zunehmen, wie das früher so war. Es war damals noch nicht so ausgereift von den Techniken, daher arbeitet Hella mit ihrem Spürsinn und logischen denken.
Der Schreibstil ist flüssig, am Anfang etwas langsam, dann steigernd. Leider schwächt das immer wieder ab, was mir nicht so gut gefallen hat. Ich mag es eher, wenn die Spannung gleich bleibt. Sonst hat mir das Buch die Handlungen und die Charaktere gefallen. Auch die Idee, das Buch in dieser Zeit zu schreiben, ist sehr gut gewählt.

Dem Buch gebe ich 4 Sterne

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