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DIE INFANTILE GESELLSCHAFT VON ALEXANDER KISSLER

(Unbezahlte Werbung)

Die infantile Gesellschaft – Wege aus der selbstverschuldeten Unreife von Alexander Kissler – der Klapptext

Vom Glück der Souveränität – warum wir endlich erwachsen werden müssen

Gefühl ist Trumpf, Argumente stören, Diskretion war gestern. Wir sind eine Gesellschaft der Kindsköpfe geworden. Erwachsene verhalten sich ungeniert wie Kinder, sind es aber längst nicht mehr. Sie halten das Leben für einen großen Spaß, senden Emojis in die Datenumlaufbahn, schwärmen hemmungslos für Greta & Co. Zugleich behandeln Politiker ihre Wähler wie kleine Kinder. Berlin gibt den Takt vor, die Stadt als Versuchslabor und Partyzone, in der kaum etwas klappt.

Alexander Kissler nimmt die Politik ebenso wie den Kulturbetrieb, die Wirtschaft und die Kirchen aufs Korn. Er folgt den mal albernen, mal tragikomischen Verrenkungen unreifer Erwachsener und zeigt die Folgen einer infantilen Gesellschaft: Wenn Vernunft nicht mehr zählt, regiert die Unvernunft.

Sein Buch ist eine Einladung, das größte Abenteuer zu wagen, das das Leben für uns bereithält: erwachsen zu werden.

Ein fulminanter Aufruf zu mehr Mündigkeit, mehr Eigenverantwortung und weniger Gefühligkeit

»Die Kunst des Erwachsenseins besteht darin, Distanz zu ertragen, von sich selbst absehen zu können, den Unterschied zwischen drinnen und draußen, Privatheit und Öffentlichkeit, Ich und Nicht-Ich ermessen zu können. Der innerlich erwachsene Mensch ist grundsätzlich in der Lage, sein Leben selbstständig und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, ohne zu erwarten, dass er sich mit diesen Vorstellungen immer durchsetzen wird.

Er kennt seine Schwächen und seine Stärken und die lange Strecke zwischen den Polen. Er arbeitet mehr an sich als an anderen, nimmt es mit den eigenen Plänen genauer als mit den eigenen Rechtfertigungen. Er hält weder die Welt für eine Ausformung des Ichs noch das Ich für einen bloßen Wurmfortsatz der Welt. Er weiß, was er will. Er will nicht alles und nicht alles sofort. Er scheitert und verzweifelt nicht, er gewinnt und vergisst sich nicht. Er lässt andere nicht für eigene Niederlagen büßen und bleibt im Triumph nicht allein.

Wir müssen uns den erwachsenen als einen glücklichen Menschen vorstellen. Sind Sie bereit?«

»Ein lesenswertes und aufregendes Buch«
Jörg Thadeusz

»Fazit: Kissler hat nichts Geringeres als eine Streitschrift wider den Zeitgeist vorgelegt.«
Gabor Steingart

»Kissler ist ein lesenswertes und nachdenkliches Buch gelungen. Man kann es Erwachsenen und vermeintlich Erwachsenen nur zur Lektüre und zur Selbstreflexion empfehlen.«
Josef Kraus (Epoch Times, 04.11.2020)

»Eine mit eleganter Süffisanz geschriebene Streitschrift, der man nicht in allen Punkten zustimmen mag, die jedoch die Auseinandersetzung lohnt.«
Dorothee Krings (Rheinische Post, 02.11.2020)

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • ISBN-13: 978-3749900145
  • ISBN-10: 3749900140
  • Abmessungen: 12.8 x 2.7 x 20.8 cm
  • Herausgeber: HarperCollins (22. September 2020)
  • Sprache: Deutsch

»Die infantile Gesellschaft« von Alexander Kissler

Vom Glück der Souveränität – warum wir endlich erwachsen werden müssen

Gefühl ist Trumpf, Argumente stören, Diskretion war gestern. Wir sind eine Gesellschaft der Kindsköpfe geworden. Erwachsene verhalten sich ungeniert wie Kinder, sind es aber längst nicht mehr. Sie halten das Leben für einen großen Spaß, senden Emojis in die Datenumlaufbahn, schwärmen hemmungslos für Greta & Co. Zugleich behandeln Politiker ihre Wähler wie kleine Kinder. Berlin gibt den Takt vor, die Stadt als Versuchslabor und Partyzone, in der kaum etwas funktioniert.

Alexander Kissler nimmt die Politik ebenso wie den Kulturbetrieb, die Wirtschaft und die Kirchen aufs Korn. Er folgt den mal albernen, mal tragikomischen Verrenkungen unreifer Erwachsener und zeigt die Folgen einer infantilen Gesellschaft: Wenn Vernunft nicht mehr zählt, regiert die Unvernunft.

Sein Buch ist eine Einladung, das größte Abenteuer zu wagen, das das Leben für uns bereithält: erwachsen zu.

Autor ALEXANDER KISSLER im Interview

In Ihrem Buch beschreiben Sie unsere Gesellschaft als eine Gesellschaft der Kindsköpfe. Wie konnte es soweit kommen?

Schön, dass wir gleich mit der schwierigsten Frage anfangen. Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Je länger ich diese Frage in meinem Kopf und vor dem Papier gewälzt habe, desto weiter schien mir die Antwort zu entschwinden. Soviel immerhin fand ich heraus: Wie die meisten epochalen Veränderungen geschah auch diese Metamorphose schleichend. Am Ende des 18. Jahrhunderts war da diese sympathische Mischung aus der Neugier auf das Kind vor einem und der Sehnsucht nach dem Kind in einem. Man wollte im Kindlichen des Kindes sich selbst, den Erwachsenen, kennenlernen – und wurde darüber, als man die Grenzen der Generationen zu missachten begann, kindisch.

Die Kinder wurden erwachsen, die Erwachsenen aber kindisch. Viele Menschen sind heute Kindsköpfe, weil sie insgeheim hoffen, was sie als Kinder schon hofften: dass da jemand ist, der die Verantwortung übernimmt, wenn sie über die Stränge schlagen; jemand, der für sie einsteht. Erwachsene aber sind für sich selbst verantwortlich. Das ist das Wunderbare und Anspruchsvolle zugleich. Wir sind zur Freiheit berufen und zur Verantwortung verdammt.

Wann ist aus Ihrer Sicht ein unreifes, kindlich-lustvolles Verhalten akzeptabel – und wo fängt es an, albern und kontraproduktiv zu werden?

Ich schreibe in diesem Buch auch über mich, und ich selbst bin immer mal wieder ein Kindskopf. Sie würden staunen, wenn Sie mich kennenlernten! Für die meisten Albernheiten habe ich Verständnis, erst recht für die eigenen. Gefährlich wird es, wenn man aus kindischen Schüben nicht mehr herausfindet. Wenn man sich der Aufgabe verweigert, für sein Leben und seine Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen. Desaströs ist eine Gesellschaft, die das Unreife prämiert, Emotionen für heilig erklärt und die Vernunft unter Generalverdacht stellt. Solche Tendenzen hin zur Peter-Pan-Gesellschaft beschreibe ich in meinem Buch – durchaus amüsant, denke ich. Es macht die Welt nicht heller, wenn man dunkle Töne anschlägt.

Der fortschreitende Prozess der Verkindlichung lässt sich, wie Sie darstellen, sowohl in der Politik als auch im Kulturbetrieb und in der Wirtschaft beobachten. Wo sehen Sie die größte Handlungsnot? Es ist der Umgang, auf den es ankommt. Die Art und Weise, wie wir auf den anderen hören – oder eben nicht. Mit Trotz und Dünkel und Gesprächsabbruch werden wir das 21. Jahrhundert nicht friedvoll gestalten können. In der Politik bündeln sich manche Tendenzen der Infantilisierung, von denen mein Buch handelt. Die Gesellschaft der schnell beleidigten Ich-Könige, die Applaus für alle ihre Regungen verlangen, diese Society of Snowflakes mündet in eine infantile Politik.

Das ist bitter, aber folgerichtig. Haben sich zu viele Leute zu lange daran gewöhnt, dass Gefühle und nur Gefühle Trumpf sind, dann reißt das republikanische Band, das uns verbindet; die Demokratie gerät in Turbulenzen. Dann schlägt das eigene gute Gefühl jede rationale Gegenrede. Insofern hoffe ich, die infantile Phase besonders der deutschen Politik möge vorübergehen, sanft, aber bald.

Ohne zu viel aus Ihrem Buch vorwegzunehmen: Wie schaffen wir den Sprung ins Erwachsenenzeitalter?

Dann lassen Sie uns nur den Untertitel des letzten Kapitels verraten: „Vom Glück der Souveränität.“ Wir müssen als Menschen wieder souverän werden, in des Wortes umfassender Bedeutung, das ist doch eine Verheißung, für die es sich ein paar Gedanken zu machen lohnt. Und dann sollten wir es wirklich wagen, jede und jeder für sich, wir alle. Meinen Sie nicht?

Biografie Alexander Kissler

ALEXANDER KISSLER ist Kulturjournalist, politischer Publizist und erfolgreicher Sachbuchautor (u.a. »Dummgeglotzt«, »Keine Toleranz den Intoleranten«, »Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss«). Er hat für die FAZ, die »Süddeutsche Zeitung« und den »Focus« gearbeitet. Von 2013 bis Sommer 2020 leitete er das Kulturressort beim Monatsmagazin »Cicero«. Seit August 2020 ist er politischer Redakteur im Berliner Büro der »Neuen Zürcher Zeitung«. Alexander Kissler lebt in Berlin.

Die infantile Gesellschaft

Die infantile Gesellschaft – meine Meinung!

Zur Geschichte die infantile Gesellschaft: ein Buch über unterschiedliche Bereiche und Erlebnisse der Welt. Sätze, die man in Erinnerung hat wie „Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen“. Es gab ein Video zum Händewaschen, damit es „richtig“ gemacht wird. 11 Kapitel, die zeigen auf eine amüsante Art, wie §kindlich“ alles ist. Es gibt zwar einiges, was ich für ok halte, aber man darf sich nie verlieren. Dazu ein Satz der ok ist, der die Wahrheit spricht. „Das Kind hat recht, weil es Kind ist, und wer es anders sieht, der mag keine Kinder.“

Und es ist ein Buch für weltweites Phänomen, wie sich Greta mit Barack Obama getroffen hat, wurde von der UN-Generalsekretärin Guterres pries und der UN eingeladen wurde. War es nur ein kurzer Weckruf? Und dann Trump, der nicht anders ist von Greta mit dem Reden und der Intensität. Das Buch ist lesenswert, gutgeschrieben, flüssig. Alles mit einer Portion Humor und Leichtigkeit, das man das Buch lesen konnte.

Es ist aber nicht wirklich mein Geschmack mit dem Buch Die infantile Gesellschaft und ich habe mich oft eher durchgeschlagen. Das war für mich ein Buch, das ich nicht mit kompletter Freude gelesen habe. Leider dachte ich oft ans Weglegen und nicht weiterlesen. Ich habe das Buch Die infantile Gesellschaft aber bis zum Ende gelesen. Mein Geschmack war es nicht, aber das ist nur meine Meinung. Es hat mich nicht erreicht.

Das Buch Die infantile Gesellschaft bekommt 2 Sterne.

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