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Mein Leben – der Schlauchmagen

der Schlauchmagen – Mein Leben – mein Schicksal. Nun liege ich seit 8 Wochen im Krankenhaus und bin seit einer Woche Operiert. Es ist aber kein Magenbypass geworden, sondern ein Schlauchmagen. Aus Gesundheitlichen Gründen wegen der Leber wurde eben umgedacht. Die OP hat aber auch lange gedauert, wurde 10.30 hochgefahren in OP Raum und um 17 Uhr kam ich auf die Intensivstation.

Die Operation war schwer und zum Glück mit guten Werten haben 3 Chirurgen mich Operiert. Die Nähte sind gut und sicher verarbeitet. Auf der Intensiven hatte ich ein Zimmer für mich alleine und konnte dort in Ruhe Schlafen. Die Schmerzen sind schlimm gewesen, aber man hat sofort was bekommen. Auf der Intensivstation war ich zum Glück nur eine Nacht.

der Schlauchmagen

Die Operation gut überstanden – der Schlauchmagen

Die OP habe ich von der Narkose gut überstanden. Ich habe zwar 3 Tage gebraucht um die Narkose zu verarbeiten. Ich habe viel geschlafen, dann musste ich 1 Liter Wasser Trinken mit Farbstoff, es hat widerlich geschmeckt. Damit wurde getestet, ob ich dicht von den Nähten bin. Alles dicht und an konnte die erste Stufe von der Aufbaukost. Eine Brühe und ich konnte nicht viel Trinken. Mein Magen fast nur noch 100ml. Also wenig und ich höre nun auf das Sättigungsgefühl. Trinken geht nur kleine Schlucke.

Essen und trinken immer getrennt und dazwischen müssen 30 Minuten liegen. Ich muss ab jetzt immer Vitamine und Mineralien nehmen und auf 60 bis 80 g Eiweiß kommen-Da ich, das nicht durchs Essen das schaffe, muss das über Pulver passieren, das man ins Trinken und Essen einrühren kann. Das Pulver ist ohne Geschmack und man schmeckt es nicht.

Das Gewicht ist in diesen 8 Wochen um 49 kg runtergegangen und es wird weiter fallen. Traum Gewicht sind 60 kg. Langer weg aber das schaffe ich. Es waren viele kg die ich hatte, aber sie sind wegen meinen Ex Mann gekommen und nach der Scheidung merkte ich das ich nun kein Stress und keine Angst haben muss.

der Schlauchmagen

Das Krankenhaus und der Umgang

Es war sehr freundlich und man fühlt sich wohl. Ein Zimmer für mich alleine ein besonderes Bett und jeden Tag kam die Krankengymnastik damit ich mobil werde. Das Essen war lecker, vor allem die Kartoffeln sind immer gar gewesen. Natürlich gab es auch mal Probleme mit dem Essen wenn es kam. Aber es wurde immer eine Lösung gefunden. Jeden Tag frisches Gemüse zum Knabbern, Obst zum Mittag und am Abend grünen Salat. Kann da nichts Schlechtes sagen.

Nun komme ich nach Hause und muss dann auch selber Kochen und Planen und vor allem alles anders Einkaufen. Dann kommt die Krankengymnastik nach Hause. Dann kommen Ärzte dran die aufgesucht werden müssen. Es liegt viel Arbeit vor mir aber ich denke das neue Leben ist es mir wert. Und ich bin mega Happy das die OP gemacht wurde.

Mehr auf meinen Magenbypass Blog.

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