Der andere Sohn
Buchvorstellung,  Thriller

Der andere Sohn von Peter Mohlin und Peter Nyström

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Der andere Sohn, ein Buch was ich unbedingt Lesen wollte. Unter den Namen kannte ich bis jetzt erst einen Film, den ich schon gut gemacht habe. Doch schon durch den Klapptext habe ich schnell gemerkt das es ganz anders sein wird und auch wenn das Cover mich nicht anspricht, der Inhalt machte mich umso neugieriger. Und so habe ich das Buch gelesen. Kennt ihr das Buch? Vielleicht auch der Film mit dem fast gleichen Namen?

Der andere Sohn von Peter Mohlin und Peter Nyström

Vor zehn Jahren ist in der schwedischen Kleinstadt Karlstad eine junge Frau spurlos verschwunden. Ihre Leiche blieb verschollen, den einzigen Verdächtigen Billy musste man laufen lassen. Doch die Tat ist nie vergessen worden, die Schuldzuweisungen sind nie verstummt. Nun wird der Cold Case neu aufgerollt. Als sich der amerikanische FBI-Agent John Adderley nach einem missglückten Undercover-Einsatz in Baltimore eine neue Identität zulegen muss, ist für ihn sofort klar: Er will nach Schweden zurückkehren, zu seinen Wurzeln.

Denn John hat noch eine alte Schuld zu begleichen. Billy ist sein Halbbruder und hat John schon früher angefleht, ihm zu helfen. Er sei unschuldig und die Provinzpolizei damals wie heute nur auf der Suche nach einem Sündenbock, beteuert er. Trotz des Risikos, dass Johns Verfolger aus Baltimore ihm in seine alte Heimat folgen, reist er nach Karlstad und wird Teil des Ermittlerteams. Das bringt nicht nur ihn in tödliche Gefahr.

  • Herausgeber: HarperCollins; 1. Edition (5. Februar 2021)
  • Sprache: Deutsch
  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • ISBN-10: 374990121X
  • ISBN-13: 978-3749901210
  • Originaltitel: Det sista livet
  • Abmessungen: 14.6 x 5.1 x 21.5 cm

 Der Verlag über das Buch

Peter Mohlin und Peter Nyström sind gemeinsam in einer Kleinstadt in der Nähe von Karlstad aufgewachsen. Bereits als Zehnjährige begannen die beiden Freunde damit, sich Geschichten auszudenken. Ihr damaliger Lehrer ermutigte sie, eine davon niederzuschreiben. Als dieses Projekt umfangreicher wurde als geplant, durften sie während der Schulzeit schreiben, während der Rest der Klasse unterrichtet wurde. Auch als Erwachsene befassten sie sich weiterhin mit dem Verfassen von redaktionellen und dramatischen Texten und entschieden irgendwann, an ihre Anfänge der Schulzeit zurückzukehren und zusammen einen Kriminalroman zu schreiben.

Beide lieben Verbrechen jeglicher Art und erkannten, dass sich ihre unterschiedlichen Hintergründe perfekt ergänzen: der scharfe Blick des gelernten Journalisten Peter Mohlin und der Sinn für Dramaturgie und Dialog des Drehbuchautors Peter Nyström. Das Ergebnis ist Der andere Sohn, der erste Roman der Karlstad-Reihe um den Ermittler John Adderley.

Biografie von Peter Mohlin

Peter Mohlin ist Journalist. Er ist genau wie sein Coautor und bester Freund Peter Nyström in der Nähe von Karlstad in Schweden aufgewachsen. Die beiden sind seit Kindheitstagen befreundet und schrieben bereits mit zehn Jahren ihre erste Kriminalgeschichte. Gemeinsam haben sie den Kriminalroman Der andere Sohn verfasst, den ersten Teil der Karlstad-Reihe.

Peter Nyström ist Drehbuchautor und Regisseur. Mit seinem besten Freund und Coautor Peter Mohlin verbindet ihn die Liebe zum Verbrechen. Beide haben sich nun entschieden, wieder an die schriftstellerischen Anfänge ihrer Schulzeit anzuknüpfen und gemeinsam zu schreiben. Das Ergebnis ist Der andere Sohn, der erste Kriminalroman der Karlstad-Reihe.

Interview mit den Autoren MOHLIN & NYSTRÖM

Wie würden Sie Ihren Roman Der andere Sohn in wenigen Stichworten beschreiben? Ein psychologisches Drama mit hohem Tempo und unerwarteten Wendungen.

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Protagonisten John Adderley? 

Die Kurzantwort: Wir mögen an ihm, dass er oft nicht liebenswert ist. Die lange Antwort: Uns gefällt, dass John ein früherer FBIAgent aus New York ist, der sich in die schwedische Gesellschaft integrieren muss. Das macht einen der interessantesten Kontraste dieses Romans aus. Wir wollten herausfinden, was passiert, wenn wir jemanden mit Johns Erfahrungen von New York in eine schwedische Kleinstadt versetzen. Dadurch entstehen viele interessante Gegensätze: zum einen der Unterschied zwischen Weltstadt und Kleinstadt und zum anderen der Unterschied zwischen den USA und Schweden. John ringt jeden Tag aufs Neue mit den kulturellen Differenzen und versucht – zumindest meistens –, sich an das neue Land und seine Mentalität anzupassen. Manches Mal ist er damit überfordert (auch für ihn gibt es Grenzen des Hinnehmbaren). Oft findet er sich in schwierigen und unnötigen Konflikten wieder. Das verleiht der Geschichte ihren Humor.

Woher hatten Sie die Idee für Ihren Roman Der andere Sohn

All unsere Ideen tauchen plötzlich auf, während wir uns unterhalten. Es ist so gut wie unmöglich, jetzt noch festzustellen, welche Idee wann und warum zum ersten Mal ausgesprochen worden ist, aber unsere Geschichte ist in einem Hotel in einer Kleinstadt mitten in Schweden geboren worden. Wir saßen an einem See und spannen gemeinsam Ideen. Plötzlich kam ein junger Mann dazu, der in dem Hotel gearbeitet hat. Er begann, uns von seinem Leben zu erzählen. Ein paar Stunden später, in denen wir uns unterhalten, im See gebadet und Bier getrunken haben, verabschiedete er sich. Und da war sie … die erste Idee für Der andere Sohn. Irgendwie hat unser Geplänkel mit dem jungen Kellner dafür gesorgt, dass unsere Gehirne mit neuer Kreativität versorgt wurden.

Wie funktioniert das genau: zu zweit ein Buch zu schreiben? 

Für uns ist es essenziell, zu zweit zu schreiben. Wir wären nicht dazu in der Lage, das allein durchzuziehen. Viele Ideen kommen uns, wenn wir zusammensitzen und uns unterhalten. Dieses Buch zu veröffentlichen glich bislang einer langen holprigen Straße. Hätten wir uns auf dieser Reise nicht auf den anderen stützen können, hätten wir womöglich nicht durchgehalten. Wir vertrauen einander und hören einander zu. Hinzu kommt, dass wir sehr viele gemeinsame Erfahrungen teilen, da wir uns schon so lange kennen. Und wir ergänzen uns gegenseitig sehr gut. Mohlin hat viele Jahre als Journalist gearbeitet und ist gut darin, Texte zu verfassen und zu überarbeiten. Nyström kommt aus der Theaterbranche und bringt dadurch viele Erfahrungen mit, was Dramaturgie und Dialogführung angeht.

Wie sind Sie bei der Recherche vorgegangen? 

Unsere Recherche basiert auf 40 Jahren Freundschaft. Gemeinsam verfügen wir über ein breites Grundwissen, was uns die Arbeit sehr erleichtert. Aber natürlich hat uns der Roman abverlangt, unbekanntes Terrain auszuloten. Dazu durchforsten wir das Internet oder rufen einen Freund an, der sich mit dem Thema auskennt.

Würden Sie uns schon etwas mehr dazu verraten, wie es mit John Adderley weitergeht? 

Natürlich! Wir haben gerade die erste Version des zweiten Romans abgeschlossen. Er knüpft an den ersten an. Wieder geht es nach Karlstad und Umgebung. John wird von seiner Vergangenheit verfolgt, und diesmal muss er die Sache ein für alle Mal zu Ende bringen. Wir haben auch schon Ideen für Buch 3 und 4, und solange wir Spaß am Schreiben haben, werden wir weiterhin von John und seinen Widrigkeiten in seiner neuen alten Heimat erzählen.

Der andere Sohn

Der andere Sohn – Meine Meinung!

Ein Thriller der hochspannend und auch mitreißend ist. Er geht unter die Haut und lässt einen vom Gefühl nicht mehr los. Der Schreibstil von den Autoren ist locker, leicht und mitreißend und angenehm vom Lesen.  Die Geschichte ist so fesselnd das sie sich auch gleich einprägt. Spannend dass ich das Buch richtig verschlungen habe und eigentlich noch mehr lesen wollte. Mich hat es voll erreicht und ich habe nur eine Pause gemacht, weil meine Augen zugefallen sind.

In 4 Kapitel ist das Buch geteilt und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und ein Kriminalfall mit Wendungen das man dem nicht auf die Schliche kommt. Die Geschichte fand ich stimmig und gut durchdacht und ich würde sofort ein neues Buch von den Autoren lesen. Das Ganze Buch bekommt von mir 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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