Buchvorstellung,  Roman

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

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Barbarotti und der schwermütige Busfahrer, das Buch hat etwas, was mich gereizt hat vom Inhalt und so habe ich das Buch in Ruhe gelesen und auch gefallen. Das Cover ist einfach und doch hat es auch einen gewissen Reiz.  Gelesen habe ich es in 2 Tagen und was ich dazu Sage könnt ihr unten lesen kommen

Kennt ihr das Buch vielleicht schon? Oder die Autorin?

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer von Håkan Nesser

Gegen Inspektor Barbarottis Polizeikollegin – und neue Lebensgefährtin – Eva Backman wird in Stockholm intern ermittelt. Sie musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, um Schlimmeres zu verhindern, was für einen der Beteiligten allerdings böse endete. Um Abstand zu gewinnen, beschließen Barbarotti und Backman, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit Gotlands zurückzuziehen.

Doch die Ruhe ist trügerisch. Barbarottis kriminalistische Instinkte werden geweckt, als er in einem Fahrradfahrer jenen rätselhaften Busfahrer zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens wurde, ohne dass man seine Leiche je gefunden hätte …

  • Herausgeber: btb Verlag (28. September 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • ISBN-10: 3442758874
  • ISBN-13: 978-3442758876
  • Originaltitel: Den sorgsne busschauffören fran Alster
  • Abmessungen: 14.6 x 4 x 22 cm

Pressestimmen

»Nessers Schreibstil ist gewohnt nüchtern, die Story düster, die Auflösung wirklich überraschend.Lesenswert aber ist das Buch vor allem wegen der schönen, fast philosophischen Sprache.« ― Neue Presse, Hannover

»So beginnen viele Kriminalromane aller Qualitätsklassen -aber der ist ein besonders sublimes Stück skandinavischen Krimihandwerks.« ― News

Biografie Hakan Nesser

„Lesen ist großartig, aber schreiben ist vielleicht noch großartiger“, sagte Håkan Nesser einmal. Den deutschen Lesern ist er besonders durch die Reihe mit Kommissar Van Veeteren bekannt sowie durch die „Gunnar-Barbarotti“-Krimis. In Schweden sind seine Werke so anerkannt, dass zwei seiner Bücher zu Schulliteratur wurden: „Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ sowie „Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla“. Das freut den Autor besonders, weil er bis 1998 als Lehrer tätig war. Der 1950 in der schwedischen Gemeinde Kumla geborene Schriftsteller hat Geisteswissenschaften studiert und Englisch und Schwedisch unterrichtet. Er lebt heute mit seiner Familie in London und auf Gotland.

Auszug aus dem ersten Kapitel

„Ich sollte nicht leben. Der Meinung sind viele, und ich kann sie verstehen.

Manchmal brennt mein Lebenslicht so schwach, dass ich das Gefühl habe, mich vor einen Spiegel stellen und es auspusten zu können. Es ist ein seltsamer Gedanke, aber seit dem Unfall sieht es in meinem Kopf so aus.

Eigentümliche Bilder. Verwirrte Überlegungen. Ideen und Gedankengänge, die darin niemals auftauchten, bevor es passierte.

Natürlich nicht ständig, aber von Zeit zu Zeit. Vor allem nachts, in diesem unangenehmen Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Vielleicht auch in meinen Träumen, aber das weiß ich nicht; in den allermeisten Fällen kann ich mich inzwischen nicht mehr daran erinnern, was ich geträumt habe. Auch das war früher anders, aber ich habe eine Reihe von Therapeuten und Psychologen aufgesucht, und alle scheinen der Auffassung zu sein, dass nach einem schweren Trauma letztlich alles normal ist.“

„Dass sich Denken und Wahrnehmung im Grunde in jede Richtung verändern können, wenn man etwas erlebt hat wie das, was ich durchmachen musste.“

„Dass man in gewisser Weise ein anderer wird als der Mensch, der man vorher war. Aber das ist meine eigene Schlussfolgerung.

Ich schreibe, damit zumindest eine Erklärung zurückbleibt. Falls etwas passieren sollte. Will sagen, meine Erklärung, meine Erzählung. Vielleicht wird sich keiner dafür interessieren, sie zu lesen, und wenn das so ist, akzeptiere ich es. Mir ist bewusst, dass es schwerfällt, meinen Worten zu glauben, wenn ich von dem zu erzählen versuche, was tatsächlich vor sich geht. Womit ich mich konfrontiert zu sehen glaube.

Bisher habe ich nur mit Karin darüber gesprochen, merke aber, dass sie mir nur aus Mitleid zuhört und eigentlich denkt, ich würde mir etwas einbilden. Oder zumindest, dass ich übertreibe; die Existenz der Briefe kann sie natürlich nicht leugnen, das ist unmöglich, aber sie findet, dass ich ihnen zu viel Bedeutung beimesse.

Die Welt ist voller bedrohlicher Irrer, hat sie einmal gesagt. Würde man etwas auf sie geben, man würde verrückt.“

Barbarotti

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer – Meine Meinung!

Das Buch ist das 6. aus der Reihe und ich kannte bis hier noch keines aus der Reihe und ich war sehr gespannt auf das Buch und den Inhalt.
Ich kam gut in die Geschichte rein und konnte sofort eine leicht ansteigende Spannung merken und habe das genossen. Die Spannung hat von Anfang bis zum Ende gut gehalten und in den besonderen Momenten merkte ich das deutlicher. Spannende Momente merkte man deutlich raus, es fehlte nur noch der Ton. Es war Stimmung abhängig und damit konnte ich die unterschiedlichen Eigenschaften gut unterscheiden.

Es tauchten immer Wendungen auf, dass ich immer neu Überlegen musste, wie es weiter gehen kann. Dazu kommt noch eine Atmosphäre von Gotland. Man lernt es auf dieser Art kennen und möchte es am liebsten Liven erleben. Es ist vieles an Informationen in die Geschichte eingeflossen, es war gut überlegt, das man einen fließenden Schreibstil vom Autor hat.
Das macht das Lesen gleich doppelt Spaß! Hier hat der gute Schreibstil mit der Geschichte und den guten Charakteren gut gepasst.

Das Cover ist einfach gehalten und zeigt nicht deutlich das, was in dem Buch versteckt ist. Das Buch ist absolut empfehlenswert und bekommt 5 Sterne.

3 Kommentare

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